BMI berechnen – Schnell & Einfach
BMI-Tabelle
| Kategorie | BMI-Bereich | Bewertung |
|---|---|---|
| Untergewicht | < 18,5 | Zu niedrig |
| Normalgewicht | 18,5 - 24,9 | Ideal |
| Übergewicht | 25,0 - 29,9 | Leicht erhöht |
| Adipositas Grad I | 30,0 - 34,9 | Erhöht |
| Adipositas Grad II | 35,0 - 39,9 | Stark erhöht |
| Adipositas Grad III | ≥ 40,0 | Sehr stark erhöht |
BMI-Tabelle für Kinder
Hinweis: Für Kinder und Jugendliche gelten andere BMI-Werte, da sich der Körperfettanteil während des Wachstums verändert. Die Bewertung erfolgt anhand von Perzentilen.
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Häufig gestellte Fragen
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichts in Relation zur Körpergröße. Er wurde im 19. Jahrhundert entwickelt und wird heute weltweit als Standardmethode zur Gewichtsbewertung verwendet. Die Formel lautet: BMI = Gewicht (kg) / (Größe in m)². Beispiel: Eine Person mit 70 kg und 1,75 m Größe hat einen BMI von 70 / (1,75)² = 22,86. Der BMI hilft dabei, potenzielle Gewichtsprobleme frühzeitig zu erkennen und ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit. Für eine detaillierte Erklärung besuchen Sie unseren umfassenden BMI-Leitfaden.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat folgende BMI-Kategorien definiert: Untergewicht (< 18,5), Normalgewicht (18,5-24,9), Übergewicht (25-29,9), Adipositas Grad I (30-34,9), Adipositas Grad II (35-39,9) und Adipositas Grad III (≥ 40). Ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 gilt als gesund. Wichtig zu verstehen: Der BMI berücksichtigt nicht die Körperzusammensetzung (Muskelmasse vs. Fettmasse), Knochendichte oder die Verteilung des Körperfetts. Sportler mit hoher Muskelmasse können einen höheren BMI haben, obwohl sie sehr fit sind. Daher sollte der BMI immer im Kontext anderer Gesundheitsindikatoren wie Körperfettanteil, Taillenumfang und allgemeiner Fitness betrachtet werden.
Um Ihr Idealgewicht zu erreichen, ist ein ganzheitlicher Ansatz am effektivsten: 1. Ausgewogene Ernährung: Konzentrieren Sie sich auf nährstoffreiche Lebensmittel, reduzieren Sie verarbeitete Lebensmittel und zuckerhaltige Getränke. 2. Regelmäßige Bewegung: Zielen Sie auf mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche ab. 3. Ausreichend Schlaf: 7-9 Stunden Schlaf pro Nacht helfen, Hormone zu regulieren, die Appetit und Stoffwechsel beeinflussen. 4. Stressmanagement: Chronischer Stress kann zu Gewichtszunahme führen. 5. Realistische Ziele: Ein gesunder Gewichtsverlust beträgt etwa 0,5-1 kg pro Woche. Bei starkem Über- oder Untergewicht empfehlen wir eine Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater. Kleine, nachhaltige Änderungen im Lebensstil sind oft effektiver als drastische Diäten.
Der BMI ist für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren am zuverlässigsten. Für Kinder und Jugendliche gelten andere Bewertungskriterien (BMI-Perzentilen), die Alter und Geschlecht berücksichtigen, da sich der Körperfettanteil während des Wachstums erheblich verändert. Für ältere Menschen über 65 können leicht höhere BMI-Werte (23-27) normal und sogar vorteilhaft sein, da etwas zusätzliches Gewicht als Reserve bei Krankheiten dienen kann. Für Sportler mit hoher Muskelmasse kann der BMI fälschlicherweise auf Übergewicht hinweisen, da Muskeln mehr wiegen als Fett. In solchen Fällen sind andere Messungen wie Körperfettanteil oder Taillenumfang aussagekräftiger.
Neben Gewicht und Größe können auch Geschlecht, Alter, Muskelmasse, Knochendichte, Körperfettverteilung und ethnische Herkunft den BMI beeinflussen. Wichtige Einschränkungen des BMI: Er berücksichtigt keine Körperzusammensetzung (Muskel- vs. Fettmasse), ignoriert die Fettverteilung (Bauchfett ist gefährlicher), berücksichtigt keine Knochendichte und berücksichtigt Alter und Geschlecht nicht direkt. Daher sollte der BMI immer zusammen mit anderen Gesundheitsindikatoren wie Körperfettanteil, Taillenumfang, Blutdruck, Blutzuckerwerten, Cholesterinwerten und allgemeiner Fitness betrachtet werden. Für eine detaillierte Diskussion besuchen Sie unseren BMI-Leitfaden.
Bei Untergewicht (BMI < 18,5) können Risiken auftreten wie: geschwächtes Immunsystem, Osteoporose, Anämie, Fruchtbarkeitsprobleme, Muskelschwund und erhöhtes Risiko für Komplikationen bei Operationen. Bei Übergewicht und Adipositas (BMI ≥ 25) können folgende Gesundheitsrisiken bestehen: Herzkrankheiten und Schlaganfall, Typ-2-Diabetes, hoher Blutdruck, bestimmte Krebsarten, Schlafapnoe, Gelenkprobleme, Fettleber, Nierenprobleme und psychische Gesundheitsprobleme. Es ist wichtig zu beachten, dass ein hoher oder niedriger BMI nicht automatisch bedeutet, dass Sie diese Probleme haben werden. Viele andere Faktoren spielen eine Rolle, einschließlich Genetik, Lebensstil, Ernährung und körperliche Aktivität.
Für die meisten Menschen ist es ausreichend, den BMI monatlich zu überprüfen. Häufigere Messungen (täglich oder wöchentlich) können zu Besessenheit führen und sind aufgrund natürlicher Gewichtsschwankungen (Wassereinlagerungen, Verdauung) nicht aussagekräftig. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf langfristige Trends über mehrere Monate hinweg. Wichtig ist auch, den BMI zur gleichen Tageszeit und unter ähnlichen Bedingungen zu messen (z.B. morgens nach dem Toilettengang, vor dem Frühstück). Denken Sie daran: Gesundheit ist mehr als nur eine Zahl auf der Waage. Ihr allgemeines Wohlbefinden, Energielevel und Fitness sind genauso wichtig.
Ja, es gibt mehrere alternative oder ergänzende Methoden: 1. Taillenumfang: Misst viszerales Fett (Bauchfett), das besonders gesundheitsschädlich ist. Ein Taillenumfang über 88 cm bei Frauen oder 102 cm bei Männern erhöht das Gesundheitsrisiko. 2. Körperfettanteil: Misst den Prozentsatz des Körperfetts durch DEXA-Scans, Bioimpedanzanalyse oder Hautfaltenmessungen. 3. Waist-to-Hip-Ratio (WHR): Vergleicht Taillen- und Hüftumfang. 4. Körperzusammensetzung: Detaillierte Analyse von Muskelmasse, Fettmasse, Knochenmasse und Wasseranteil. Diese Methoden können zusätzliche wertvolle Informationen liefern, besonders für Sportler oder Menschen mit ungewöhnlicher Körperzusammensetzung. Besuchen Sie unsere anderen Rechner wie den Körperfett-Rechner oder den Waist-to-Hip-Ratio Rechner.